Dystopie oder Lösung? - Darf man das fordern?
Ich weiß es. Ich weiß, dass ich mich damit auf gaaaanz dünnes Eis begebe. Ich begebe mich nicht ohne Grund auf das Terrain. Nicht ohne Grund. Aber vielleicht mit doppeltem Boden? Ich bin tief beunruhigt. Und es ist mehr als eine Dystopie, die diese Unruhe verursacht. Mehr, weil ich mir nicht sicher bin, ob das eine Horrorvorstellung ist oder die einzige Lösung.
Jedes kleine Bisschen anders zählt - Auftakt
Die Geschichte dieser Blogreihe ist schon lang, obwohl ihr jetzt gerade den ersten Teil lest. Es ist eine Geschichte von Wollen und Tun, von Angst vor und Mut zu Entscheidungen. Vor allem aber soll diese Blogreihe sichtbar machen, dass wir alle in unserem Alltag mit „es geht auch anders“ konfrontiert sind und wie dieses kleine Bisschen anders Welten bewegen kann.

Wafaa Al-Najili und das Delia Arts Center in Gaza
Im Moment resonieren wir alle hier im Auenland tief mit den Menschen, die als Folge des russischen Militärschlages gegen die Ukraine in ihrer Lebensführung und besonders in der Ausübung ihrer Künste behindert werden. Sie verdienen alle unser Mitgefühl und unsere Unterstützung. Heute möchte ich mein Mitgefühl und ja, meine Bewunderung teilen für Menschen und Künstler*innen in einem Land, das solchen Vernichtungsdynamiken nicht erst seit Wochen, sondern seit Jahrzehnten ausgesetzt sind ...
Gemischte Gefühle
Ich hätte es wissen können, wissen müssen. Die Anmutung von Hoffnung und Tatkraft zu Beginn des neuen Jahres ist fragil. Ist sie immer. Ich vergesse es nur jedes Mal aufs Neue. Das führt dazu, dass ich meist schon Mitte Januar ein wenig irritiert bis mittelmäßig verstört auf die allgemeine Weltlage und das Leben blicke. Aber es gibt immer einen kleinen Unterschied:

Übergänge
Der Jahreswechsel steht vor der Tür, und er ist prädestiniert für alle möglichen Rückblicke und Ausblicke, Reflexionen und Pläne - individuell wie kollektiv. Wie du den Jahresübergang sinnvoll mit Ritualen begehen kannst ...
Der Blick in den Spiegel
In meinem Soz.päd.-Studium hatte ich bereits kurz nach dem Start ein Lieblingswort auserkoren. Ich flocht es immer wieder bei Diskussionen ein, verwendete es in Vorträgen und widmete ihm sogar eine eigene Hausarbeit: ...

Eine Hymne für die Klima-Bewegung: Polykommunion in Action
Was für eine Koinzidenz, was für eine Freude: Seit Monaten schon treibt mich die Frage um, was wir über all unsere Unterschiede und Konflikte hinweg miteinander singen könnten, um unsere Einheit – und unser aller Einheit mit der Erde – zu feiern. ‚Polykommunion‘ . Da entdecke ich gestern auf der Website von NPR [das ist ein öffentlicher Rundfunk-Kanal in den USA – ja, das gibt es!] die Nachricht, dass ein sehr diverses Musiker-Trio genau dazu einen Vorschlag gemacht hat. Brandneu und zeitlos!
Das Böse und Wir
„Das Böse ist nichts anderes als unsere Weigerung, uns im Anderen zu sehen.“ Dieser schlaue Satz stammt von Richard Powers.

Wie entsteht Raum für Neues?
„Die Zukunft existiert nicht mehr, weil die Jetztzeit uns in Formen vermittelt wird, die so fest sind und so auf Wiederholung basieren, dass das Zukunftsartige an der Zukunft, ihre Unvorhersehbarkeit, verschwunden ist, ähnlich einem Fluss, der in eine Röhre verlegt wird.“ Karl Ove Knausgard
Mashrou‘ Leila und der Libanon: Sieben Jahre später
Im September 2016, vor momentan 7 Jahren – das fühlt sich mittlerweile an wie ‚früher’, vor der Zeitenwende – hatte ich in dieser Blogreihe über die erstaunliche libanesische Band Mashrou‘ Leila erzählt. Der Libanon fasziniert mich schon lange: ein multikulturelles Soziotop in einem chronisch prekären politischen Umfeld, mehrfach kollektiv traumatisiert – und trotzdem…

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